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12.10.2020 Stefan Radau

Erprobungsstufe

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 bilden eine pädagogische Einheit, es findet somit keine Versetzung von der Jahrgangsstufe 5 in die Jahrgangsstufe 6 statt. In den zwei Schuljahren der Erprobungsstufe werden die Schüler*innen, anknüpfend an ihre Kompetenzen aus der Grundschulzeit, gezielt gefördert und gefordert. Die Eltern der Schüler*innen werden während des Lern- und Entwicklungsprozesses ihrer Kinder am Gymnasium Köln-Pesch fortlaufend fundiert beraten. Somit wird die Entscheidung am Ende der Jahrgangsstufe 6, ob die Schüler*innen für das Gymnasium geeignet sind, gründlich vorbereitet.

Wohin nach der Grundschule?

Das Gymnasium Köln-Pesch bietet vielfältige Informations- und Besuchsangebote an, um den Viertklässlern und ihren Eltern vor der Anmeldung umfangreiche Einblicke zu ermöglichen. Die Einladungen zu den Informations- und Besuchsangeboten erfolgen in enger Kooperation mit den umgebenden Grundschulen.

  • An einem Nachmittag im Januar werden in vielfältiger Weise erste Eindrücke am Gymnasium Köln-Pesch gesammelt.

    • 14.30 Uhr Begrüßung interessierter Viertklässler und ihrer Eltern durch die Schulleitung im Pädagogischen Zentrum der Schule
    • Schnupperunterricht in verschiedenen Fächern für die Viertklässler
    • Elterninformation und Klärung wichtiger Fragen im Pädagogischen Zentrum
    • 15.30 Uhr Ausklang
  • Der Tag der offenen Tür, ein Samstag Ende November oder Anfang Dezember, ist der zentrale Termin, um das Gymnasium Köln-Pesch umfassend kennenzulernen.

    • 9.00 – 9.50 Uhr offener Beginn und Anmeldung für Unterrichtsbesuche und Schulführungen

    Während des gesamten Tages:

    • Schulführungen durch Schüler*innen der Oberstufe nach Anmeldung zwischen 9.00 und 9.30 Uhr
    • Unterrichtsbesuche der Viertklässler und ihrer Eltern im Unterricht der Fünft- und Sechstklässler nach Anmeldung zwischen 9.00 und 9.30 Uhr
    • Informationsmöglichkeiten über das Schulleben am Gymnasium Köln-Pesch
    • Gesprächsangebote mit Lehrer*innen und der Schulleitung
    • Kinderbetreuung von Kleinkindern und Kindern bis zur 3. Grundschulklasse durch einen Pädagogikkurs der Oberstufe
    • 11.45 Uhr Informationen durch die Schulleitung im Pädagogischen Zentrum
    • 12.30 Uhr Ausklang und Gesprächsangebote mit der Schulleitung
  • An diesem Abend, Mitte Januar, präsentieren sich die Neigungsklassen „Kulturklasse – Musik und Kunst“ und die „Forscherklasse“, die im jährlichen Wechsel angeboten werden.

    Profilklassen sind Eingangsprofile, die einen besonderen Lernschwerpunkt bis zum Eintritt in die Oberstufe beinhalten.

  • Wir führen mit allen Viertklässlern und ihren Eltern individuelle Aufnahmegespräche, in denen wir uns gegenseitig kennenlernen. Die Gespräche führen Herr Sprunkel (Schulleiter), Herr Sieben (stellvertretender Schulleiter) und Herr Radau (Erprobungsstufenleiter).

    Bitte bringen Sie zu den Anmeldegesprächen folgende Unterlagen mit:

    • Halbjahreszeugnis der 4. Klasse
    • Passbild
    • Anmeldeschein
    • Impfpass

    Folgende Unterlagen stehen vorab zum Download bereit, sodass sie in Ruhe vorausgefüllt werden können:

    • Anmeldebogen
    • Wunschformular für die Klassenbildung
    • Bewerbungsformular für die Neigungsklasse

    Gern können Sie die Unterlagen aber auch vor Ihrem Gesprächstermin im Sekretariat ausfüllen.

    Sollte die Anmeldezahl die Aufnahmekapazität übersteigen, erfolgt die Aufnahme (gem. APO-SI § 1) nach folgenden Kriterien:

    • Einzugsbereich der Schule
    • Geschwisterkinder
    • ausgewogenes Verhältnis von Jungen und Mädchen
    • Losverfahren

Gemeinsam beginnen – Der Start am GKP

Folgendes hilft dabei, den Schulstart im Sinne eines sanften Übergangs zu erleichtern:

  • Der Kennenlernnachmittag findet etwa einen Monat vor den Sommerferien statt.

    Wie ist meine neue Klasse? Wie finde ich den Unterrichtsraum? Wie sind meine Klassenlehrer*innen? Wann und wie beginnt die Schule nach den Sommerferien? Diese und weitere Fragen werden nun in lockererer Atmosphäre beantwortet, sodass alle entspannt dem neuen Schuljahr entgegen schauen können.

    • 15.30 Uhr Begrüßung im Pädagogischen Zentrum der Schule
    • Im Anschluss daran begleiten die neuen Klassenlehrerteams – meist eine Lehrerin und ein Lehrer – die neuen Fünftklässler in die Unterrichtsräume.
    • Währenddessen erhalten die Eltern im Pädagogischen Zentrum Informationen zum Schulstart.
    • etwa um 16.45 Uhr Ausklang
  • Die ersten drei Schultage verbringen die neuen Fünftklässler fast ausschließlich im Klassenverband mit den neuen Klassenlehrer*innen. Das intensive Kennenlernen der Mitschüler*innen und der Klassenlehrer*innen, das Kennenlernen des Schulgebäudes, des Stundenplans und der Schulwege stehen auf dem Plan der ersten Schultage.

    1. Schultag:        11.00 Uhr Begrüßung im Pädagogischen Zentrum  
                                   13.00 Uhr Schulende

    2. Schultag:        8.10 Uhr Beginn
    gemeinsames Mittagessen in der Mensa
                                  13.00 Uhr Schulende

    3. Schultag:        8.10 Uhr Beginn
                                  13.30 Uhr Schulende

  • Die dreitägige Kennenlernfahrt der Fünftklässler findet in der Woche nach den Herbstferien statt. Ziel der Fahrt ist eine nahe gelegene Jugendherberge in schöner, ländlicher Umgebung.

    Vorort erleben die Fünftklässler ein pädagogisches Programm, in welchem viel Raum ist, sich außerhalb des Unterrichts kennenzulernen und eine Klassengemeinschaft zu entwickeln.

    Die Klassenfahrt wird von den Klassenlehrer*innen und von den Paten des 9. Jahrgangs begleitet.

  • Schüler*innen des 9. Jahrgangs nehmen die neuen Fünftklässler in Empfang.

    Die Paten begleiten die 5. Klassen an den Kennenlerntagen und auf der Kennenlernfahrt.

    Die Paten sind für die Fünftklässler im Schulalltag jederzeit ansprechbar, z.B. auch in den Unterrichtspausen, und geben den Fünftklässlern als erfahrene Bezugspersonen viel Sicherheit.

Erfolgreich weiter kommen - Leben und Lernen in der Gemeinschaft

  • Das soziale Lernen ist in den Klassen 5 und 6 ein zentrales Element am Gymnasium Köln-Pesch.

    • Tandemstunden:
      Das Kennenlernen der Schulgemeinschaft und der gemeinsamen Regeln in den Tandemstunden bietet Fünft- und Sechstklässlern Sicherheit und erleichtert das Einleben in die Schulgemeinschaft enorm. Die Tandemstunden finden gemeinsam mit den Klassenlehrer*innen statt. Weitere Informationen zur Tandemstunde finden Sie hier.
    • Streitschlichtung:
      Eigens ausgebildete älteren Schüler*innen helfen dabei, Streits zu schlichten. Dabei werden konstruktive Lösungswege gesucht und gefunden. Sollten die Streitschlichter nicht in der Lage sein, eine konstruktive Konfliktlösung zu finden, informieren Sie Lehrer*innen. Weitere Informationen finden Sie hier.
    • Schulsozialarbeiterin:
      Die Schulsozialarbeiterin, Frau Ruland, ist in ihrem Büro ansprechbar. Sie ist kompetente Ansprechpartnerin, wenn es Schüler*innen gerade nicht so gut geht. Frau Ruland arbeitet fernab jeder Leistungsbewertung und ist somit wichtige Ansprechpartnerin bei schulischen und außerschulischen Problemen. Außerdem führt sie Tandemstunden zum sozialen Lernen durch. Weitere Informationen finden Sie hier.
    • Vertrauenslehrer*innen:
      Ein Team von Lehrer*innen steht für alle Schüler*innen als Ansprechpartner zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.
    • Sonderpädagogin:
      Expertin auf diesem Gebiet und Ansprechpartnerin für Schüler*innen und deren Eltern ist Frau Grams. Weitere Informationen finden Sie hier.
    • Lernplaner:
      Die Lernplaner jeder Schülerin und jedes Schülers strukturieren den Lern- und Entwicklungsprozess und dienen als unkompliziertes Kommunikationsmedium zwischen Eltern und Lehrer*innen.
  • Das fachliche Lernen erfolgt in den Klassen 5 und 6 in enger Begleitung der Lehrer*innen, aber bereits so selbstständig wie möglich.

    • Lernzeiten:
      Die Klassen haben jeweils zwei Lernzeiten im Stundenplan. Dies sind 45-minütige Lern- und Übungseinheiten, die zur vertiefenden Arbeit dienen.
      Weitere Informationen zur Lernzeit finden Sie hier.

    • Selbstständige Unterrichtsvorhaben:
      Die Schüler*innen arbeiten im Schuljahr in jedem Fach an einem selbstständigen Unterrichtsvorhaben. Weitere Informationen finden Sie hier.

    • Unterrichtsinhalte:
      Diese können die Eltern und interessierte Schüler*innen in den schulinternen Lehrplänen auf der Website der Schule jederzeit einsehen.

    • Transparenz:
      Im Vorfeld vor einer Klassenarbeit werden die Schüler*innen schriftlich darüber informiert, welche Themen die Klassenarbeit beinhaltet. Außerdem erhalten die Schüler*innen ebenfalls in schriftlicher Form Hinweise dazu, wie sie sich auf die Klassenarbeit vorbereiten können.

    • Freude am Lesen zu vermitteln, ist Ziel des Lesekonzepts der Schule. Weitere Informationen zum Lesekonzept finden Sie hier.

    • Schriftkompetenz:
      In der 5. Klasse, meist in der Woche vor den Herbstferien, absolvieren die Schüler*innen einen Test zur Schriftkompetenz. Hier kooperiert die Schule seit Jahren erfolgreich mit dem Löffler-Institut in Köln. Der Test kostet pro Klasse 100,00€ und es wird für jedes Kind ein individueller Kompetenzbogen erstellt, in dem Förderbedarfe in der Rechtschreibung und der Grammatik sichtbar gemacht werden. In den Förderstunden im Fach Deutsch wird fortan gezielt und individuell an der Verbesserung der Schriftkompetenz gearbeitet.

Wie geht es weiter?

  • In drei Erprobungsstufenkonferenzen pro Schuljahr beraten alle in der Klasse unterrichtenden Lehrer*innen über die Entwicklung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers, Möglichkeiten zur Überwindung etwaiger Schwierigkeiten sowie individuelle Förder- und Fordermöglichkeiten.

    Im Anschluss an die Erprobungsstufenkonferenzen erfolgt die Beratung der Eltern der Schüler*innen an Elternsprechtagen für alle Schüler*innen und darüber hinaus auf Einladung durch die Schule.

    Die Eltern können jederzeit per Email einen Beratungstermin mit den Klassenlehrer*innen vereinbaren, wenn Gesprächsbedarf besteht.

  • Am Ende der 6. Klasse wird entschieden, ob die Schüler*innen geeignet für die Schulform Gymnasium sind, oder ob eine andere Schulform den Schüler*innen besser entspricht.

    • Über die Versetzungsordnung in die 7. Klasse informieren die Klassenlehrer*innen und Herr Radau als Erprobungsstufenleiter.
    • Die gymnasial geeigneten Schüler*innen der 6. Klassen gehen im neuen Schuljahr in die Mittelstufe über.
    • Einem möglichen Schulformwechsel gehen intensive Beratungsgespräche mit den Schüler*innen und ihren Eltern voraus. Diese erfolgen in den zwei Schuljahren der Erprobungsstufe fortlaufend, sodass niemand davon überrascht wird, wenn ein Schulformwechsel vonnöten ist.
    • Bei einem Förderortwechsel unterstützt das Gymnasium Köln-Pesch dabei, einen geeigneten Schulpatz an der neuen Schule zu finden.
  • Der Übergang in die Mittelstufe, also in die Klasse 7, wird von den Klassenlehr*innen in Kooperation mit der Schulleitung und mit den Sechstklässlern und deren Eltern vorbereitet.

    • Informationsabend zur Wahl der zweiten Fremdsprache Latein oder Französisch
    • Klassenpflegschaftssitzungen thematisieren den Übergang
    • Ansprechpartner*in sind Frau Strauch als Mittelstufenkoordinatorin und Herr Mewes.

Das Team für die Erprobungsstufe: Herr Radau (Erprobungsstufenkoordinator) und Frau Schranner