Graffiti-Kunst am GKP ruft zu Toleranz und „Respect“ auf

Anfang Dezember, kurz vor dem Tag der offenen Tür, wurde endlich unser neustes, großes Kunstwerk im Schulhaus installiert: ein 3,75 x 2 m großes Graffiti mit dem bunten Schriftzug „Respect“ ziert nun den Übergang vom 1. zum 2. Stock im C-Trakt.
Das Bild entstand bereits im vergangenen Schuljahr im Rahmen eines Projekts zum Thema „Graffiti“ in der damaligen Klasse 9d, das auf Wunsch der Schüler im Kunstunterricht realisiert wurde. Für das Projekt konnten wir Oliver Olthoff, Grafik- und Objektdesigner aus Köln und ein wahrer Experte in Sachen „Graffiti“, als externe Unterstützung gewinnen.
Im Rahmen des Unterrichts lernten  die SchülerInnen  die Geschichte des Graffiti als Teil der HipHop-Bewegung im New York der 1980er Jahre kennen, lernten die verschiedenen Elemente eines Graffitis zu unterscheiden und zu gestalten und entwarfen schließlich in Kleingruppen Motive zu einem der möglichen Themen. Am Ende der Entwurfsphase kürte eine Jury aus Schulleitung und KunstlehrerInnen den Gewinnerentwurf, der dann an einem Projekttag im vergangenen Sommer umgesetzt wurde.
Das Graffiti, in dem es um die Akzeptanz und Toleranz gegenüber verschiedenen (religiösen) Glaubensrichtungen geht, stammt von Dilara Güleryüz, Lorin Nazlier und Elizabeta Kyvotidou. An einem sonnigen Tag Ende Juni durften die drei, unter der Anleitung von Herrn Olthoff, den Entwurf ins große Format überführen und „richtig sprayen“.
 
Schülerin Elizabeta schildert dieses Erlebnis folgendermaßen: „Es war eine total neue Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Ich selbst wäre nie auf die Idee gekommen irgendwas mit Graffiti zu machen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und man hat auch etwas gelernt, z.B. dass verschiedene Caps (Sprühdosenaufsetzer) verschiedene Stärken der Farblinie verursachen. Das Beste war jedoch, das fertige Ergebnis auf der Schulwand zu sehen, was uns alle sehr stolz gemacht hat.“
 
Ein großer Dank geht an Herrn Olthoff, der durch seine Expertise erst die Realisation des Projekts ermöglicht hat und an den Förderverein, ohne dessen großzügige (finanzielle) Unterstützung der Entwurf nicht hätte umgesetzt werden können.
(Mae, 08.01.20)
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