Anspannung weicht Erschöpfung und Stolz

An einem frühen Sonntagmorgen machen sich 13 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte auf den Weg zum Bahnhof Deutz, um an einem Abenteuer teilzunehmen, bei dem sie ihre Grenzen erreichen oder darüber hinaus gehen.

Die Anspannung ist groß unter den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten, das Adrenalin steigt mit jeder Minute des Wartens auf den Startschuss des 23. RheinEnergie-Halbmarathons. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und den eigenen Rhythmus finden unter den 15000 Laufprofis und Hobbyläufern. Auch Frau Schröder und Herrn Almasy steht die Spannung ins Gesicht geschrieben.

Unter Partystimmung ertönt der Startschuss, jeder Teilnehmer ist jetzt auf sich allein gestellt – die Masse setzt sich in Bewegung. Die Schüler werden die ersten Kilometer durch große Euphorie getragen.

Langsam aber dämmert es: Die 21,0975 Kilometer sind eine echte Herausforderung, die auch durch Teamarbeit gemeistert werden kann. Florian und Shayan werfen bei Kilometer acht einen Blick auf die Universität in Sülz und schauen sich in die Augen. Die Muskeln brennen zum ersten Mal, an Aufgabe ist aber nicht zu denken. Sie motivieren sich immer wieder gegenseitig und erreichen erleichtert und glücklich das Ziel. „Bei Kilometer 14 kamen Zweifel auf, ob ich ankomme, aber da hatte ich schon über die Hälfte und wollte es nur noch zu Ende bringen. Ich war glücklich und stolz es geschafft zu haben“, sagte Maya.

Dass die Kölner Zuschauer die Läufer begeistert anfeuern und die Athleten durchs Ziel peitschen können, erfährt auch Christine „Sie geben einem viel Kraft.“

So beenden alle Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte den Halbmarathon erfolgreich. Zurück bleibt die Erkenntnis Großes leisten zu können, wenn man seine Komfortzone verlässt.

Halbmarathon: Almasy, Arian: 2:03,35, Assadollahi, Shayan: 2:09,58, Bonnmann, Maya: 2:05,44, Dissemont, Christina: 2:22,23, Klinkhammer, Mike: 1:51,37, Leger, Lukas: 1:52,07, Merzmann, Florian 2:10,23, Schröder, Elena: 2:03,37.

Auch der Schülerlauf im Rahmen des RheinEnergie-Marathons ist durch unser Gymnasium vertreten. Hier geht es über vier Kilometer vom Bahnhof Deutz über den Neumarkt bis zum Dom.

Schülerlauf: Hillen, Carolin, Gostyuk, Christian, Özcan, Aleyna, Boldt, Tanya, Polat, Hacer. Benner, Jessica.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein des Gymnasiums Pesch. Er hat unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur mit Laufshirts ausgestattet, sondern unterstützte die Schülerschaft finanziell, so dass die Teilnahme erschwinglich war.

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